Vielfalt und faire Preise in den Mensen
Abwechslung, gesunde Vielfalt, die Berücksichtigung verschiedener Ernährungsstile und faire Preise, zugeschnitten auf das studentische Budget, erwarten dich in unseren Mensen Zentralmensa, Mensa am Turm und CGiN - CampusGastronomie im Norden.
Gerichte mit Fleisch oder Fisch, vegane und vegetarische Gerichte, Eintöpfe, Salate und Dressings in Selbstbedienung zum Abwiegen, Stärke- und Gemüsebeilagen sowie verführerische Desserts sorgen für ein breites Angebot. Wir hoffen, mit diesen Angeboten euren Geschmack zu treffen.
Wir sehen uns - natürlich in der Mensa!
Was ist drin im Mensaessen?
Gesunde Ernährung
wird in den Mensen groß geschrieben. Eingekauft werden überwiegend deutsche Lebensmittel. Dabei wird regionalen Anbietern der Vorzug gegeben. Wir verlangen von unseren Fleisch- und Wurstlieferanten eine Garantie-Erklärung, aus der hervorgehen muss, dass die vermarkteten Tiere in Deutschland geboren und aufgezogen wurden.
Unser Schweinefleisch: Ausschließlich Strohschwein aus Südniedersachsen/Vorharz
setzen wir bereits seit Oktober 2019 in allen Mensen ein, wenn es um Gerichte mit Schweinefleisch geht. Vorausgegangen waren drei Aktionswochen, nach denen sich die Studierendenschaft für die Einführung dieser höheren Fleischqualität einsetzte.
Und diese Punkte unterscheiden Strohschwein-Qualität von herkömmlichem Schweinefleisch:
- die Tiere leben nicht auf Fliesen oder Gittern, sondern auf Stroh und haben mehr Zeit zum Wachsen
- das Futter wird von den Bauern selbst angebaut, ohne den Einsatz von Gentechnik
- unter 10 km Transportweg liegen zwischen Aufzucht- und Schlachtbetrieb
- die Tiere haben Tageslicht und werden aktiv zur Bewegung angeregt
- im Stall ist mindestens 80 % mehr Platz als in der konventionellen Haltung
- die Tiere erhalten präventiv keine Antibiotika
- bei kleineren Erkrankungen behandelt man die Tiere mit Heilkräutern.
Für alle Schweinefleischgerichte mit Fleisch als Hauptzutat (Schnitzel, Gulasch etc.) fällt ein Zusatzbetrag von 1 Euro auf den ausgewiesenen Preis an. Dies ist nicht der Fall, wenn Schweinefleisch keine Hauptzutat darstellt (z. B. Spaghetti Bolognese).
Umgang mit Zusatzstoffen, Würzung, Frische, Haltbarkeit
Großen Wert legen unsere Küchenchefs auch auf die konservierungs- und farbstofffreie Lebensmittelverarbeitung der bezogenen Waren (z. B. ohne Phosphate). Zum Würzen der Speisen verwenden die Mensa-Köche ausschließlich jodiertes Speisesalz. Sämtliche Frisch- und Tiefkühlware wird bei ihrer Anlieferung auf die gesetzlich vorgeschriebene Eingangstemperatur und die Mindesthaltbarkeitsdaten überprüft.
Hygiene ist das A und O
In unseren Mensen werden die Grundsätze des Hazard-Analysis-Critical-Control-Points-Systems (HACCP) beachtet. Außerdem erfolgt ständig – ohne Voranmeldung – eine stichprobenartige Überprüfung der Speisen durch ein Fachinstitut der Universität Göttingen. Proben sämtlicher Speisen werden zum Nachweis ihrer Qualität 10 Tage aufbewahrt.
Das Studierendenwerk ist gegen die Verwendung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Daher verwenden wir nur Lebensmittel und Lebensmittelerzeugnisse, in denen im Sinne der EG-Verordnung 1829/2003 sowie 1830/2003 keine gentechnisch veränderten Stoffe enthalten sind und eine Rückverfolgbarkeit gegeben ist.
Umweltschutz: Abfallvermeidung kommt vor Abfallverringerung
Wo täglich rund 14.000 Gäste zu versorgen sind, kann sich eine Menge Abfall ergeben. Dem wirkt das Studierendenwerk seit langer Zeit durch das Konzept "Vermeiden vor Verringern" entgegen.
Wir setzen verstärkt auf Großgebinde und Mehrwegsysteme und verlassen uns nicht ausschließlich auf den "Grünen Punkt". Darüber hinaus haben wir weitere Maßnahmen getroffen:
- Wasser- und Energieeinsparung durch Austausch alter Geräte (z. B. Spülmaschinen)
- Forderung an Lieferanten, Mehrwegbehälter zu benutzen
- Ablieferung der anfallenden Fette je nach Herkunft (Frittierfett, Abscheider)
Schließlich bauen wir auf die tatkräftige Unterstützung durch unsere Gäste, denen wir Wertstoff-Trenn- und Sammelbehälter bereitstellen.



